Wanderfalke - Foto: Getty Images/Harry Collins
Wanderfalke - Foto: Getty Images/Harry Collins

Wanderfalke

Falco peregrinus

Wanderfalke - Audio: Mathias Götz

Wanderfalken jagen in beeindruckenden Flugmanövern ihrer Beute hinterher. Im Sturzflug erreichen sie Geschwindigkeiten von über 350 km/h und sind damit die schnellsten Tiere der Erde. Außerdem sind sie weltweit die Vogelart mit der weitesten Verbreitung. 1971 wurde der Wanderfalke vom NABU als erster „Vogel des Jahres“ ausgezeichnet.

Wanderfalke - Audio: Mathias Götz

Wanderfalke - Foto: Eric Fischer

in Kürze

  35 bis 51 cm
  auf allen Kontinenten außer der Antarktis
  Standvogel bis Langstreckenzieher
  Wanderfalken sind größer als Turmfalken und jagen mit rasanten Flugmanövern und Sturzflügen.
gefährdet

Trend steigend
Sachsen-Anhalt

ungefährdet

Trend steigend
deutschlandweit

Wanderfalke - Foto: Eric Fischer

in Kürze

  35 bis 51 cm
  auf allen Kontinenten außer der Antarktis
  Standvogel bis Langstreckenzieher
  Wanderfalken sind größer als Turmfalken und jagen mit rasanten Flugmanövern und Sturzflügen.
gefährdet

Trend steigend
Sachsen-Anhalt

ungefährdet

Trend steigend
deutschlandweit

Aussehen

Bei Wanderfalken sind die Weibchen größer als die Männchen. Auf der Oberseite ist ihr Gefieder schiefergrau gefärbt, die Unterseite ist cremeweiß mit einer dunklen Querbänderung. Der Kopf ist dunkel gefärbt, mit weißen Wangen und einer weißen Kehle.

Lebensraum

Wanderfalken sind auf allen Kontinenten beheimatet und besiedeln dort unterschiedliche Lebensräume. Weltweit sind sie häufig Felsenbrüter, kommen aber auch in Waldgebieten oder menschlichen Siedlungsräumen vor. Zur Jagd brauchen Wanderfalken große, freie Flächen mit einem ausreichenden Beuteangebot.

Nahrung

Wanderfalken sind auf die Jagd von kleinen bis mittelgroßen Vögeln spezialisiert, die sie in der Luft erbeuten. Im Stadtgebiet ernähren sie sich zum Großteil von Tauben und Singvögeln.

Wanderfalkenküken - Foto: Pia Reufsteck
Wanderfalkenküken - Foto: Pia Reufsteck

Nest

Wie alle Falken bauen auch Wanderfalken keine Nester. Sie brüten in Höhlen sowie Nischen an Felsen und Steilwänden oder in verlassenen Nestern von Greifvögeln. Im städtischen Bereich nutzen sie gerne Kirchtürme, Brückenpfeiler oder andere hohe Gebäude. Auch spezielle Wanderfalken-Nistkästen werden von ihnen angenommen.

Zugverhalten

Je nach Vorkommen sind Wanderfalken Standvögel bis Langstreckenzieher. In Deutschland sind sie oft das ganze Jahr über zu beobachten, nur die Jungvögel ziehen gelegentlich in wärmere Regionen. Nordeuropäische Populationen sind häufig Zugvögel, die in Mittel- und Westeuropa überwintern.

Nest

Wie alle Falken bauen auch Wanderfalken keine Nester. Sie brüten in Höhlen sowie Nischen an Felsen und Steilwänden oder in verlassenen Nestern von Greifvögeln. Im städtischen Bereich nutzen sie gerne Kirchtürme, Brückenpfeiler oder andere hohe Gebäude. Auch spezielle Wanderfalken-Nistkästen werden von ihnen angenommen.

Wanderfalkenküken - Foto: Pia Reufsteck
Wanderfalkenküken - Foto: Pia Reufsteck

Zugverhalten

Je nach Vorkommen sind Wanderfalken Standvögel bis Langstreckenzieher. In Deutschland sind sie oft das ganze Jahr über zu beobachten, nur die Jungvögel ziehen gelegentlich in wärmere Regionen. Nordeuropäische Populationen sind häufig Zugvögel, die in Mittel- und Westeuropa überwintern.

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Der Naturschutzbund (NABU) ist der größte und älteste Naturschutzverband Deutschlands.

Wir, der NABU Kreisverband Magdeburg, engagieren uns vorwiegend im urbanen Raum, koordinieren regionale Artenschutzprojekte, organisieren Umweltbildungsangebote und laden zu Fachvorträgen und Exkursionen ein.

Projektträger

Dieses Projekt wurde entwickelt durch den NABU Kreisverband Magdeburg e.V.

Kontakt

Naturschutzbund Deutschland
Kreisverband Magdeburg e.V.
c/o Marcus Pribbernow
Harnackstr. 4
39104 Magdeburg

Projektleitung: Grit und Jonas Liebelt

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