Weiblicher Grünspecht - Foto: Tom Dove
Weiblicher Grünspecht - Foto: Tom Dove

Grünspecht

Picus viridis

Grünspecht - Audio: brickegickel

Grünspechte sind mit ihrem bunten Gefieder ein echter Hingucker. Ihr Ruf ist charakteristisch - er ist dynamisch, mehrsilbig und gleicht dem Lachen eines Menschen. Eine weitere Besonderheit dieser Spechte ist ihre lange Zunge. Bis zu zehn Zentimeter kann sie aus dem Schnabel hervorschnellen und eignet sich so perfekt für die Jagd auf Ameisen.

Grünspecht - Audio: brickegickel

Männlicher Grünspecht - Foto: Getty Images/MikeLane45

in Kürze

  30 bis 36 cm
  Europa und Vorderasien, in offenen Waldgebieten
  kein Zugverhalten, standorttreue Vögel
  Am besten sind Grünspechte an ihrem lachenden Gesang erkennbar. Im Flug sehen sie aufgrund der grünen Farbe fast exotisch aus.
ungefährdet

Trend steigend
Sachsen-Anhalt

ungefährdet

Trend steigend
deutschlandweit

Männlicher Grünspecht - Foto: Getty Images/MikeLane45

in Kürze

  30 bis 36 cm
  Europa und Vorderasien, in offenen Waldgebieten
  kein Zugverhalten, standorttreue Vögel
  Am besten sind Grünspechte an ihrem lachenden Gesang erkennbar. Im Flug sehen sie aufgrund der grünen Farbe fast exotisch aus.
ungefährdet

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Sachsen-Anhalt

ungefährdet

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Aussehen

Grünspechte haben eine hübsche, bunte Färbung. Ihre Oberseite sowie der Schwanz sind dunkelgrün, die Unterseite blass hellgrün und der Bürzel gelbgrün gefärbt. Auf dem Kopf tragen sie einen roten Scheitel und über den Augen eine schwarze Gesichtsmaske. Die Weibchen haben einen schwarzen, die Männchen einen roten Wangenfleck mit schwarzer Umrandung.

Lebensraum

Grünspechte bevorzugen halboffene Landschaften mit einem alten Baumbestand. So sind sie in lichten Laub- und Mischwäldern oder in Feldgehölzen anzutreffen. In menschlichen Siedlungsgebieten fühlen sie sich auf Obstwiesen, in Parks und großen Gärten wohl.

Nahrung

Grünspechte haben sich in ihrer Ernährung auf Ameisen spezialisiert. Etwa 2.000 davon fressen sie am Tag und füttern ihre Jungen ausschließlich damit. Über den Boden hüpfend suchen die Spechte nach den Ameisen und stochern sie mit ihrer langen Zunge aus der Erde sowie Totholz. Gelegentlich fressen sie auch Regenwürmer, Insekten oder Beeren.

Junge Grünspechte - Foto: Getty Images/Justino Bordallo
Junge Grünspechte - Foto: Getty Images/Justino Bordallo

Nest

Der gemeinsame Bau der Höhle ist ein Ritual, das Männchen und Weibchen bei Grünspechten aneinander bindet. Für die Spechthöhlen werden alte Bäume gebraucht. Oft beginnen Grünspechte gleichzeitig mit dem Bau mehrerer Höhlen, die in späteren Jahren fertiggestellt werden, wenn das Holz schon etwas faulig geworden ist. Nachmieter der Spechthöhlen sind einige Meisenarten, Stare und Gartenrotschwänze, aber auch Fledermäuse, Hornissen oder Siebenschläfer.

Zugverhalten

Grünspechte sind standorttreue Vögel, die nur kurze Wanderungen zur Nahrungssuche unternehmen.

Nest

Der gemeinsame Bau der Höhle ist ein Ritual, das Männchen und Weibchen bei Grünspechten aneinander bindet. Für die Spechthöhlen werden alte Bäume gebraucht. Oft beginnen Grünspechte gleichzeitig mit dem Bau mehrerer Höhlen, die in späteren Jahren fertiggestellt werden, wenn das Holz schon etwas faulig geworden ist. Nachmieter der Spechthöhlen sind einige Meisenarten, Stare und Gartenrotschwänze, aber auch Fledermäuse, Hornissen oder Siebenschläfer.

Junge Grünspechte - Foto: Getty Images/Justino Bordallo
Junge Grünspechte - Foto: Getty Images/Justino Bordallo

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Grünspechte sind standorttreue Vögel, die nur kurze Wanderungen zur Nahrungssuche unternehmen.

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