Schleiereule - Foto: Getty Images/Alan Walker
Schleiereule - Foto: Getty Images/Alan Walker

Schleiereule

Tyto alba

Schleiereule - Audio: Franz Lindinger

Der herzförmige Gesichtsschleier und die langen Beine sind zwei typische Merkmale von Schleiereulen. Sie leben häufig in der Nähe von Menschen, in alten Scheuen oder Kirchtürmen. Trotzdem sind sie recht scheue Vögel. Ihre Beute lagern Schleiereulen gerne auf Vorrat am Brutplatz.

Schleiereule - Audio: Franz Lindinger

Schleiereule im Flug - Foto: Getty Images/brentawp

in Kürze

  rund 33 bis 39 cm
  Europa, Asien, Afrika, Amerika in offener Kulturlandschaft
  kein Zugverhalten, standorttreue Vögel
  Schleiereulen jagen in der Nacht und verstecken sich tagsüber in verlassenen Ecken alter Gebäude und dichten Laubbäumen.
gefährdet

Trend stabil
Sachsen-Anhalt

ungefährdet

Trend zunehmend
deutschlandweit

Schleiereule im Flug - Foto: Getty Images/brentawp

in Kürze

  rund 33 bis 39 cm
  Europa, Asien, Afrika, Amerika in offener Kulturlandschaft
  kein Zugverhalten, standorttreue Vögel
  Schleiereulen jagen in der Nacht und verstecken sich tagsüber in verlassenen Ecken alter Gebäude und dichten Laubbäumen.
gefährdet

Trend stabil
Sachsen-Anhalt

ungefährdet

Trend zunehmend
deutschlandweit

Aussehen

Schleiereulen sind recht schlanke Vögel mit langen Beinen. Charakteristisch ist ihr herzförmiger, weißer Gesichtsschleier mit den kleinen, schwarzen Augen. Ihre Unterseite ist weiß bis hellbraun gefärbt, die Oberseite ist goldbraun mit feinen grauen Flecken. Schleiereulen haben keine Federohren.

Lebensraum

In ihrem riesigen Verbreitungsgebiet besiedeln Schleiereulen unterschiedliche Lebensräume, von Baumsteppen bis Halbwüsten. In Mitteleuropa leben sie als Kulturfolger sehr nah an den Menschen. Hier bevorzugen sie strukturreiche Agrarlandschaften mit dörflichen Siedlungen.

Nahrung

In der Nacht gehen Schleiereulen auf die Jagd und gleiten dabei geschmeidig über den Boden. Ihre Beute besteht zu einem großen Teil aus kleinen Säugetieren wie Mäusen, Ratten oder Kaninchen. Aber auch andere Vögel, Reptilien und Insekten werden verspeist.

Schleiereule - Foto: Ingo Ludwichowski
Schleiereule - Foto: Ingo Ludwichowski

Nest

Als Nistplatz brauchen Schleiereulen eine Höhle oder Nische, die geräumig und dunkel ist. Sie brüten bei uns hauptsächlich in Gebäuden wie alten Scheuen, Ställen sowie Kirchtürmen. Vielerorts werden spezielle Nistkästen für sie angebracht. Schleiereulen bauen kein Nest, sondern legen ihre Eier auf dem Boden oder einer Schicht aus zerfallenen Gewöllen ab. Sie haben eine hohe Bindung an ihren Brutplatz und führen daher oftmals monogame Partnerschaften.

Zugverhalten

Schleiereulen sind sehr standortreue Vögel und bleiben auch in der kalten Jahreszeit oft in ihren Brutgebieten. In Mitteleuropa können in besonders strengen Wintern Wetterfluchten beobachtet werden.

Nest

Als Nistplatz brauchen Schleiereulen eine Höhle oder Nische, die geräumig und dunkel ist. Sie brüten bei uns hauptsächlich in Gebäuden wie alten Scheuen, Ställen sowie Kirchtürmen. Vielerorts werden spezielle Nistkästen für sie angebracht. Schleiereulen bauen kein Nest, sondern legen ihre Eier auf dem Boden oder einer Schicht aus zerfallenen Gewöllen ab. Sie haben eine hohe Bindung an ihren Brutplatz und führen daher oftmals monogame Partnerschaften.

Schleiereule - Foto: Ingo Ludwichowski
Schleiereule - Foto: Ingo Ludwichowski

Zugverhalten

Schleiereulen sind sehr standortreue Vögel und bleiben auch in der kalten Jahreszeit oft in ihren Brutgebieten. In Mitteleuropa können in besonders strengen Wintern Wetterfluchten beobachtet werden.

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Dieses Projekt wurde entwickelt durch den NABU Kreisverband Magdeburg e.V.

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