Grauschnäpper - Foto: C. Moning
Grauschnäpper - Foto: C. Moning

Grauschnäpper

Muscicapa striata

Grauschnäpper - Audio: Lukas Thiess

Die kleinen, schlanken Grauschnäpper haben eine unauffällige Färbung und einen unauffälligen Gesang. Bei der Jagd nutzen sie Zweige, Zaunpfähle oder auch Dachrinnen als Ansitzwarte, um Insekten zu erspähen. Diese schnappen sie sich in flinken und aufwändigen Flugmanövern. Zum Brüten nutzen Grauschnäpper gelegentlich ungewöhnliche Orte wie Blumenkästen.

Grauschnäpper - Audio: Lukas Thiess

Grauschnäpper - Foto: Getty Images/indukas

in Kürze

  13,5 bis 15 cm
  Europa und Westasien, in halboffenen Landschaften
  überwintert in Afrika
  Grauschnäpper zeigen ein auffälliges Jagdverhalten: sie sitzen auf exponierten Warten und fangen Insekten in ausgefallenen Flugmanövern.
Vorwarnliste

Trend abnehmend
Sachsen-Anhalt

Vorwarnliste

Trend abnehmend
deutschlandweit

Grauschnäpper - Foto: Getty Images/indukas

in Kürze

  13,5 bis 15 cm
  Europa und Westasien, in halboffenen Landschaften
  überwintert in Afrika
  Grauschnäpper zeigen ein auffälliges Jagdverhalten: sie sitzen auf exponierten Warten und fangen Insekten in ausgefallenen Flugmanövern.
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Sachsen-Anhalt

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Aussehen

Grauschnäpper sind kleine Singvögel mit einer unauffälligen graubraunen Färbung. Ihre Oberseite sowie Stirn sind dunkelgrau-braun gefärbt, die Unterseite ist schmutzig weiß und fein grau gestrichelt. Der recht lange Schnabel und die Beine sind schwarz.

Lebensraum

Grauschnäpper bewohnen halboffene Gebiete mit hohen Bäumen als Sitzwarte und Nistplatz. Sie kommen in lichten Wäldern, Waldrändern, Lichtungen und auch in menschlichen Siedlungsgebieten vor. Hier fühlen sie sich besonders in Gärten, Parks oder auf Friedhöfen wohl.

Nahrung

Von exponierten Warten aus jagen Grauschnäpper ihre Nahrung hauptsächlich im Flug. Dabei fangen sie vor allem fliegende Insekten wie Libellen, Hummeln oder Schmetterlinge. Im Sommer und Herbst wird ihr Speiseplan durch verschiedene Früchte sowie Beeren ergänzt.

Grauschnäpperküken - Foto: Oscar Klose
Grauschnäpperküken - Foto: Oscar Klose

Nest

Grauschnäpper brüten in Halbhöhlen, welche sie beispielsweise in Astlöchern, Stammausschlägen oder Astabbrüchen an Bäumen finden. In menschlichen Siedlungen nutzen sie gerne Nischen an Gebäuden, Balken oder Mauerlöcher als Nistplatz. Auch halboffene Nistkästen werden von ihnen gerne angenommen. Grauschnäpper bauen ein lockeres, napfförmiges Nest aus Moos, Zweigen, Halmen, kleinen Wurzeln und Ähnlichem.

Zugverhalten

Grauschnäpper sind Langstreckenzieher und überwintern in Afrika südlich der Sahara. Schon ab Mitte Juli verlassen sie ihre Brutgebiete in Richtung Süden und kommen im Frühjahr ab April wieder zurück.

Nest

Grauschnäpper brüten in Halbhöhlen, welche sie beispielsweise in Astlöchern, Stammausschlägen oder Astabbrüchen an Bäumen finden. In menschlichen Siedlungen nutzen sie gerne Nischen an Gebäuden, Balken oder Mauerlöcher als Nistplatz. Auch halboffene Nistkästen werden von ihnen gerne angenommen. Grauschnäpper bauen ein lockeres, napfförmiges Nest aus Moos, Zweigen, Halmen, kleinen Wurzeln und Ähnlichem.

Grauschnäpperküken - Foto: Oscar Klose
Grauschnäpperküken - Foto: Oscar Klose

Zugverhalten

Grauschnäpper sind Langstreckenzieher und überwintern in Afrika südlich der Sahara. Schon ab Mitte Juli verlassen sie ihre Brutgebiete in Richtung Süden und kommen im Frühjahr ab April wieder zurück.

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Dieses Projekt wurde entwickelt durch den NABU Kreisverband Magdeburg e.V.

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c/o Marcus Pribbernow
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